Marketing Glossar

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Preferred Deal

Definition: Ein Preferred Deal (auch: Non-Guaranteed Deal oder Spot-Buy) ist eine programmatische Buchungsform bei der ein Publisher einem oder mehreren ausgewählten Advertisern exklusives First-Look-Recht auf sein Inventar zu einem vorab verhandelten Festpreis (TKP) einräumt – ohne dass eine der Parteien eine Volumen-Abnahmeverpflichtung eingeht. Funktionsprinzip: wenn eine Impression verfügbar wird, erhält der Preferred-Deal-Advertiser das Recht sie zum vereinbarten Festpreis zu kaufen; entscheidet sich der Advertiser gegen den Kauf (weil z.B. Targeting-Kriterien nicht passen), geht die Impression in die nächste Stufe (PMP oder Open Exchange). Position in der Deal-Hierarchie: nach Programmatic Guaranteed (höchste Priorität) und vor Private Marketplace (PMP) und Open Exchange. Technische Abwicklung: Deal-ID die Publisher in SSP und Advertiser in DSP konfiguriert; DSP erhält Bid Request mit Deal-ID-Kennzeichnung und kann entscheiden ob sie zum Festpreis kaufen möchte.

Erläuterung

Der Preferred Deal ist der flexibelste Einstieg in Programmatic Direct: er ermöglicht Premium-Inventar-Zugang ohne das Commitment-Risiko eines Guaranteed Deals und bietet mehr Kontrolle als eine PMP-Auktion – ideal für regelmäßige Publisher-Beziehungen ohne feste Jahresplanung.

Funktionsprinzip und Deal-Konfiguration

Vor- und Nachteile für beide Parteien

Preferred Deal vs. PMP vs. Programmatic Guaranteed

Praxistipp: Nutzen Sie Preferred Deals als «immer aktive Beziehung» zu Ihren wichtigsten 3–5 Premium-Publishern: konfigurieren Sie den Deal mit conditional buying (nur kaufen wenn Zielgruppe passt) und unbegrenzte Laufzeit. So sichern Sie First-Look-Zugang zu Premium-Inventar ohne Budget zu blockieren. Vergleichen Sie monatlich den effektiven TKP je viewable Impression im Preferred Deal vs. Open Exchange für dieselben Publisher – wenn der Unterschied weniger als 20 % beträgt, ist der Preferred Deal in der Regel vorzuziehen.