Marketing Glossar

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B2C-E-Commerce

Definition: B2C-E-Commerce (Business-to-Consumer Electronic Commerce) beschreibt den digitalen Verkauf von Produkten und Dienstleistungen von Unternehmen direkt an Endverbraucher über das Internet. Es ist die am weitesten verbreitete Form des Online-Handels und umfasst alles von Mode- und Elektronikshops bis zu Lebensmittellieferungen und digitalen Abonnements. Charakteristisch sind transparente Preise, kurze Kaufprozesse und ein gesetzliches Widerrufsrecht.

Erläuterung

B2C-E-Commerce wird von grossen Plattformen wie Amazon, Zalando und Otto dominiert, aber zahlreiche Nischenanbieter und Direkthersteller (DTC – Direct-to-Consumer) sind hochprofitabel tätig. Der Schlüssel zum Erfolg im B2C liegt nicht in den Produkten allein, sondern in der Qualität des gesamten Kundenerlebnisses: von der Produktentdeckung über den Kauf bis zur Retoure und Reaktivierung. Marketing spielt eine zentrale Rolle; die Kundenakquisitionskosten (CAC) müssen in einem gesunden Verhältnis zum Customer Lifetime Value (CLV) stehen.

Erfolgsfaktoren im B2C-E-Commerce

Wichtige KPIs im B2C-E-Commerce

B2C-Geschäftsmodelle

Praxistipp: Investieren Sie im B2C-E-Commerce stark in E-Mail-Marketing: Die E-Mail-Adresse ist der wichtigste Owned-Media-Asset, den Sie aufbauen können – unabhängig von Google-Algorithmen und Social-Media-Plattformen. Bauen Sie automatisierte Flows auf (Willkommensserie, Warenkorb-Abbrecher, Post-Purchase) bevor Sie in teuren Neukunden-Traffic investieren. Messen Sie Ihren CLV:CAC-Quotienten – ein Wert unter 3:1 signalisiert, dass Sie entweder zu viel für Akquisition ausgeben oder zu wenig für Kundenbindung.