Marketing Glossar

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Conversational Commerce

Definition: Conversational Commerce bezeichnet den Einsatz von Messaging-Technologien und dialogbasierten Interfaces – Chatbots, WhatsApp, Facebook Messenger, Live-Chat und Sprachassistenten – um Kunden interaktiv durch den Kaufprozess zu begleiten. Der Begriff wurde 2015 von Chris Messina geprägt. Conversational Commerce verbindet die Direktheit und Personalisierung eines Verkaufsgesprächs mit der Skalierbarkeit automatisierter Systeme.

Erläuterung

Klassischer E-Commerce ist passiv: Der Kunde navigiert alleine durch den Shop und trifft Entscheidungen ohne Unterstützung. Conversational Commerce macht den Kaufprozess aktiv: Systeme sprechen den Kunden an, stellen Fragen, geben Empfehlungen und begleiten ihn bis zum Abschluss. KI-gestützte Chatbots machen diesen Ansatz heute skalierbar – was früher ein Team von Beratern erforderte, übernimmt nun ein LLM-basierter Agent, der Tausende parallele Konversationen führt.

Kanäle des Conversational Commerce

Einsatzszenarien

DSGVO und rechtliche Anforderungen

Praxistipp: Starten Sie mit WhatsApp Business für Post-Purchase-Kommunikation: Bestellbestätigung + Versandtracking per WhatsApp statt nur per E-Mail. Diese transaktionalen Nachrichten benötigen kein Marketing-Opt-in, haben extrem hohe Öffnungsraten und reduzieren „Wo ist meine Bestellung?"-Anfragen im Kundenservice um bis zu 30 %. Sammeln Sie dabei Opt-ins für Marketing-Nachrichten – diese Kontakte sind wertvoller als E-Mail-Abonnenten, da die Öffnungsraten deutlich höher liegen.