Marketing Glossar

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Cross-Selling (E-Commerce)

Definition: Cross-Selling im E-Commerce bezeichnet die Strategie, Kunden ergänzende oder komplementäre Produkte zum aktuell betrachteten oder gerade gekauften Artikel anzubieten, um den Average Order Value (AOV) zu erhöhen. Ein klassisches Beispiel: Beim Kauf eines Smartphones wird eine Hülle, ein Schutzglas und ein Ladekabel empfohlen. Relevante Cross-Selling-Empfehlungen steigern nicht nur den Umsatz, sondern verbessern auch das Einkaufserlebnis.

Erläuterung

Amazon generiert schätzungsweise 35 % seines Umsatzes durch Produktempfehlungen – der bekannteste Satz des E-Commerce stammt von Amazon: „Customers who bought this also bought…". Cross-Selling funktioniert, weil es echte Kundenbedürfnisse aufgreift: Wer eine Kamera kauft, braucht wahrscheinlich auch eine Speicherkarte und eine Tasche. Der Unterschied zu Upselling: Cross-Selling empfiehlt andere Produkte (horizontal), Upselling empfiehlt eine hochwertigere Version desselben Produkts (vertikal).

Cross-Selling vs. Upselling

Platzierungsstrategien

Datengrundlagen für Empfehlungen

Häufige Fehler

Praxistipp: Analysieren Sie Ihre Bestellhistorie nach den häufigsten Produktkombinationen – das sind Ihre natürlichsten Cross-Selling-Paare. Pflegen Sie diese als manuelle Empfehlungen ein, bevor Sie in KI-basierte Recommendation-Engines investieren. Testen Sie Cross-Selling auf der Dankeseite mit einem One-Click-Upsell: Kunden, die gerade bestellt haben, sind kaufbereit – ein passendes Angebot ohne erneuten Checkout-Aufwand konvertiert hier überproportional gut.