Marketing Glossar

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E-Commerce

Definition: E-Commerce (Electronic Commerce) bezeichnet den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische Netzwerke, insbesondere das Internet. Es umfasst alle digitalen Transaktionsprozesse – von der Produktentdeckung über Bestellung, Bezahlung und Versand bis hin zu Retoure und Kundenservice. E-Commerce ist nicht auf einen einzigen Kanal beschränkt: Es schließt eigene Online-Shops, Marktplätze (Amazon, eBay), Social Commerce (Instagram, TikTok) und Mobile Commerce ein.

Erläuterung

E-Commerce hat den Handel grundlegend transformiert: Geografische Grenzen, Öffnungszeiten und physische Ladenkapazitäten entfallen. Kunden können weltweit, zu jeder Zeit und von jedem Gerät aus kaufen. Der globale E-Commerce-Umsatz überschritt 2023 die Marke von 5,8 Billionen US-Dollar – Tendenz steigend, getrieben durch Mobile Commerce, Social Commerce und die Expansion in Schwellenmärkte. In Deutschland liegt der E-Commerce-Anteil am Einzelhandel bei ca. 15–18 %.

E-Commerce-Geschäftsmodelle

Technische Grundlagen

Erfolgsfaktoren im E-Commerce

E-Commerce vs. stationärer Handel

Praxistipp: Wer neu im E-Commerce startet, sollte das Marktplatz-Modell (Amazon, eBay, Etsy) dem eigenen Shop vorziehen – nicht wegen niedrigerer Kosten (die Provisionen sind erheblich), sondern wegen sofortiger Reichweite und erster Kundendaten. Erst wenn Produkt-Market-Fit und Nachfrage validiert sind, lohnt der Aufbau eines eigenen Shops mit eigener Marke, E-Mail-Liste und Kundenbindung. Der häufigste Fehler: eigenen Shop aufbauen, in Technik investieren und dann feststellen, dass niemand das Produkt kaufen will.