Marketing Glossar

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Payment Gateway

Definition: Ein Payment Gateway ist eine technische Schnittstelle, die Zahlungsdaten zwischen dem Online-Shop des Händlers und dem Zahlungsabwickler (Acquirer oder PSP) verschlüsselt überträgt und die Transaktionsautorisierung in Echtzeit ermöglicht. Es ist das digitale Äquivalent zum Kartenterminal im stationären Handel: Der Kunde gibt seine Zahlungsdaten ein, das Gateway validiert, verschlüsselt und leitet sie sicher weiter, und gibt das Ergebnis (Autorisiert/Abgelehnt) zurück an den Shop.

Erläuterung

Das Payment Gateway ist das Scharnier im elektronischen Zahlungsverkehr. Ohne Gateway keine Kartenakzeptanz – es übersetzt den Kaufwunsch des Kunden in eine autorisierte Transaktion. In der modernen E-Commerce-Praxis verschwimmt die Grenze zwischen Gateway und PSP: Anbieter wie Stripe oder Adyen bieten beides in einer Lösung an. Für den Händler ist die praktische Frage: Welche Integration bietet die gewünschten Zahlungsmethoden, die notwendige Sicherheit und die beste Checkout-Experience?

Ablauf einer Gateway-Transaktion

Hosted Gateway vs. API-Gateway

Führende Payment-Gateway-Anbieter

PCI-DSS und Sicherheit

Praxistipp: Wählen Sie ein Payment Gateway, das alle für Ihre Zielmärkte relevanten Zahlungsmethoden in einer einzigen Integration bündelt: Für Deutschland sind das Kreditkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift, Klarna und Apple/Google Pay; für die Schweiz zusätzlich TWINT. Stripe oder Mollie decken das für KMU gut ab. Achten Sie besonders auf die Fehlerbehandlung im Checkout: Klare Fehlermeldungen («Karte abgelehnt – bitte andere Zahlungsmethode wählen» statt eines generischen Fehlers) reduzieren Checkout-Abbrüche erheblich. Testen Sie Ihren Checkout nach jeder Gateway-Konfigurationsänderung mit realen Testkarten durch den vollen Zahlungsfluss.