Marketing Glossar

2.413 Fachbegriffe aus 22 Bereichen des Online Marketings

Zahlungsarten

Definition: Zahlungsarten im E-Commerce sind alle Methoden, mit denen Kunden den Kaufbetrag begleichen können: Kreditkarte (Visa, Mastercard, AmEx), PayPal, SEPA-Lastschrift, Rechnungskauf, BNPL (Buy Now Pay Later wie Klarna oder Ratepay), Vorkasse, Sofortüberweisung sowie neuere Methoden wie Apple Pay und Google Pay. Die Auswahl der verfügbaren Zahlungsarten beeinflusst Conversion Rate, Average Order Value, Zahlungskosten und Zahlungsausfallrisiko direkt. In DACH ist die Zahlungsartenpräferenz besonders ausgeprägt: Fehlt die bevorzugte Zahlungsart, bricht ein signifikanter Teil der Kunden den Checkout ab.

Erläuterung

Keine Zahlungsart ist für jeden Kunden die richtige. Während Rechnungskauf in DACH die höchste Conversion erzeugt (Kunden zahlen erst nach Warenerhalt), hat der Händler das Zahlungsausfallrisiko. Kreditkarte bietet sofortige Zahlung aber Chargeback-Risiko. PayPal ist vertrauenswürdig und weit verbreitet. Die optimale Zahlungsartenstrategie balanciert Conversion, Kosten und Risiko.

Zahlungsartenpräferenz in DACH (D/A/CH)

BNPL – Buy Now Pay Later

Neue und alternative Zahlungsmethoden

Kosten- und Risikostruktur

Payment-Service-Provider (PSP) Vergleich

Praxistipp: Für einen DACH-Shop gilt: Richten Sie mindestens diese vier Zahlungsarten ein: (1) Rechnungskauf via Klarna oder Ratepay, (2) PayPal, (3) Kreditkarte (Visa/Mastercard), (4) SEPA-Lastschrift – und in der Schweiz zusätzlich TWINT. Diese vier decken über 85 % der DACH-Zahlungspräferenzen ab. Nutzen Sie Mollie als PSP – ein Account, ein Plugin, alle relevanten Zahlungsarten. Zeigen Sie Zahlungsart-Logos im Footer und im Checkout, bevor Kunden zur Kasse gehen – das ist ein Vertrauenssignal das Abbrüche messbar reduziert.