Marketing Glossar

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Mobile Display Advertising

Definition: Mobile Display Advertising bezeichnet die Ausspielung grafischer Werbeanzeigen auf Smartphones und Tablets – sowohl in mobilen Apps (In-App Display) als auch auf mobilen Websites (Mobile Web Display). Es umfasst alle visuellen, nicht-textbasierten Anzeigenformate: statische Banner, animierte GIF/HTML5-Banner, Rich-Media-Ads (interaktive Elemente), Video-Display und Interstitials. IAB-Standardformate: 320×50 dp (Mobile Banner), 300×250 dp (Medium Rectangle, «Half Page» für Mobile), 320×480 dp (Full Page/Interstitial). Aussteuerung: programmatisch über Demand-Side-Plattformen (DSPs) wie Google Display & Video 360, The Trade Desk, oder direkt via Ad Networks (Google AdMob, Meta Audience Network). Mobile Display hat Desktop-Display in Reichweite überholt (höhere Time-on-Device), aber Viewability und Brand Safety sind zentrale Herausforderungen.

Erläuterung

Mobile Display ist primär ein Reichweiten- und Awareness-Format: niedrige CTRs (0,05–0,3 %) aber hohe Impression-Volumina zu niedrigem CPM. Für direkte Performance-Ziele (App-Installs, Käufe) sind Interstitials, Rewarded Video und Native Ads effizienter. Display hat seinen Hauptwert in Retargeting-Frequenz (bekannte Marke im Sichtfeld halten) und Upper-Funnel Awareness.

Formate und eCPM

Programmatisches Buying

Viewability und Brand Safety

Praxistipp: Investieren Sie in mobilspezifische Creatives statt Desktop-Banner zu skalieren: Hochformat (9:16 oder 4:5) für Interstitials, animierte 300×250-Banner für In-Content-Platzierungen und immer Text in die ersten 3 Frames da viele Nutzer auf Animationen nicht warten. Aktivieren Sie Viewability-basiertes Bidding (nur für gesehene Impressions zahlen) in Ihren DSP-Kampagnen – das reduziert Streuverluste ohne Reichweiten-Impact. Für Retargeting: Mobile Display ist kosteneffizient für Frequency-Building bei bekannten Produkten; für Conversion: wechseln Sie zu Interstitials oder Native Ads.