Marketing Glossar

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Mobile Payment

Definition: Mobile Payment bezeichnet alle Zahlungsmöglichkeiten die über ein Smartphone oder Tablet abgewickelt werden – in drei Hauptkontexten: NFC-Zahlung am stationären POS (Point of Sale), Online-Checkout im Browser oder App via Digital Wallet, und In-App-Käufe direkt innerhalb einer Anwendung. Wichtigste Lösungen in DACH: Apple Pay (iOS, Safari, NFC), Google Pay (Android, Chrome, NFC), Samsung Pay (NFC, DACH begrenzt), Twint (Schweiz, dominierend), PayPal (Online, überall verfügbar), Klarna (BNPL, Ratenzahlung) und Stripe (Payment-Gateway für Händler). Technologische Grundlagen: NFC (Near Field Communication) für kontaktloses POS-Zahlen, Tokenisierung (echte Kartennummer wird nie übertragen, nur Token), Biometrie (Face ID, Fingerabdruck) als Authentifizierung statt PIN. Mobile Payment im E-Commerce: Integration von Apple Pay und Google Pay im Checkout erhöht mobile CVR um 20–35 % durch Reduktion auf 2–3 Taps.

Erläuterung

Mobile Payment löst das größte Reibungsproblem im mobilen E-Commerce: das Ausfüllen von Zahlungsformularen auf kleinem Touchscreen mit virtueller Tastatur. Durch die Nutzung gespeicherter Karten im Betriebssystem oder Wallet-App ist der Checkout auf wenige Sekunden reduziert. In Asien (WeChat Pay, Alipay in China; PhonePe, Paytm in Indien) ist mobiles Zahlen bereits die dominante Zahlungsform für alle Transaktionen.

Mobile-Payment-Methoden

Technologie und Sicherheit

Integration und Marketing-Impact

Praxistipp: Bieten Sie in Ihrem Online-Shop Apple Pay und Google Pay an – das ist die Einzelmaßnahme mit dem höchsten ROI pro Entwickler-Tag im Mobile Checkout. Implementierung via Stripe dauert 1–2 Tage und kann die mobile Checkout-CVR um 20–35 % steigern. Kommunizieren Sie die Verfügbarkeit von Mobile Payment aktiv in mobilen Anzeigen und auf Landing Pages: «Kaufen mit Apple Pay – in 2 Taps» ist ein konkreter Mehrwert den viele Nutzer schätzen. Für die Schweiz: Twint-Integration ist nicht optional sondern Pflicht für nennenswerte mobile Conversion.