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Crawling

Definition: Crawling (auch Spidering oder Webcrawling) ist der automatisierte Prozess, bei dem ein Suchmaschinen-Bot (Crawler oder Spider) systematisch Webseiten besucht, deren Inhalte analysiert und Links zu weiteren Seiten verfolgt. Crawling ist die erste Stufe des dreiteiligen Google-Prozesses Crawling → Indexierung → Ranking und Voraussetzung dafür, dass eine Seite überhaupt in den Suchergebnissen erscheinen kann.

Erläuterung

Googles Crawler – der Googlebot – startet von einer Liste bekannter URLs und folgt von dort aus jedem Link, den er findet. So entdeckt Google kontinuierlich neue Seiten und aktualisiert seinen Index. Stellen Sie sich den Googlebot wie einen automatisierten Webbrowser vor, der jede erreichbare Seite besucht, analysiert und die gefundenen Links in eine Warteschlange für zukünftige Crawls einreiht.

Wie Crawling funktioniert – der Prozess

  1. Googlebot startet von bekannten, häufig besuchten URLs (z. B. populäre Websites, Sitemaps)
  2. Die Seite wird heruntergeladen und das HTML analysiert
  3. Alle gefundenen Links werden extrahiert und in die Crawl-Queue eingereiht
  4. JavaScript wird in einer zweiten Phase gerendert (verzögert)
  5. Gecrawlte Inhalte werden zur Indexierung weitergeleitet

Faktoren, die die Crawl-Häufigkeit beeinflussen

Was das Crawling behindert

Crawling vs. Indexierung: Der Unterschied

Praxistipp: Verbessern Sie die Crawlbarkeit durch eine flache Website-Struktur (maximale Klicktiefe von 3–4 von der Homepage) und strategisches internes Linking von häufig gecrawlten Seiten zu neuen oder wenig verlinkten Seiten. Prüfen Sie in der Google Search Console unter „Crawl-Statistiken", wie viele Seiten täglich gecrawlt werden und ob Fehler auftreten. Ein plötzlicher Einbruch in der Crawl-Rate ist ein Frühindikator für technische Probleme.