Externe Links
Definition: Externe Links (auch Outbound Links oder ausgehende Links) sind Hyperlinks auf einer Website, die auf eine andere Domain verweisen. Sie verlassen die eigene Website und führen Nutzer zu externen Quellen. Qualitätsstarke externe Links auf thematisch relevante, autoritäre Quellen sind ein positives E-E-A-T-Signal – sie zeigen, dass Inhalte auf echten Belegen basieren und nicht isoliert im Netz stehen.
Erläuterung
Ein weit verbreiteter Irrtum lautet: „Externe Links schaden dem eigenen Ranking, weil sie Link Juice abfliessen lassen." Tatsächlich bewertet Google ausgehende Links auf vertrauenswürdige Quellen – Studien, offizielle Dokumentationen, Fachmedien – als Qualitätssignal. Content ohne jegliche externe Referenzen wirkt oft wie eine nicht verifizierbare Behauptungssammlung. Das Gegenteil ist also richtig: Gezielte externe Verlinkungen stärken die Autorität und Glaubwürdigkeit einer Seite.
Externe Links vs. interne Links
- Externe Links: Verweisen auf andere Domains; transportieren Link Juice aus der eigenen Website heraus
- Interne Links: Verweisen auf andere Seiten derselben Domain; verteilen Link Juice intern
- Eingehende Links (Backlinks): Links von anderen Domains auf die eigene Website – SEO-Hauptfaktor
- Externe Links können mit
rel="nofollow"markiert werden, um PageRank-Transfer zu unterbinden
SEO-Effekte externer Links
- E-E-A-T-Signal: Verlinkungen auf wissenschaftliche Studien, offizielle Quellen oder anerkannte Fachmedien stärken die wahrgenommene Expertise
- Content-Qualität: Gut belegte Inhalte ranken langfristig besser als unbelegte Behauptungen
- Link Juice-Abfluss: Jeder ausgehende DoFollow-Link verteilt einen Teil des Page-Autoritäts-Budgets – bei übermässigen Links kann das relevant werden
- Negative Assoziation: Links auf Spam-Seiten, Casino-Sites oder Malware-Domains können das eigene Profil schädigen
Wann und wohin extern verlinken
- Sinnvoll: Studien, Statistiken und wissenschaftliche Publikationen als Belege
- Sinnvoll: Offizielle Dokumentationen (Google Developers, MDN, Behörden)
- Sinnvoll: Anerkannte Fachmedien und Branchen-Autoritäten
- Vermeiden: Direkte Wettbewerber ohne redaktionellen Grund
- Vermeiden: Seiten mit fragwürdigem Ruf, Spam-Content oder häufigen Abstrafungen
- Nofollow verwenden: Bei kommerziellen oder bezahlten Verlinkungen sowie bei nutzergenerierten Inhalten
Technische Best Practices
target="_blank"mitrel="noopener noreferrer"nutzen, damit externe Seiten in neuem Tab öffnen, ohne die eigene Seite zu verlassen- Externe Links regelmässig auf Erreichbarkeit prüfen – Broken Outbound Links schaden der User Experience
- Anzahl ausgehender Links pro Seite nicht übertreiben – 2 bis 5 gezielte externe Verweise sind in den meisten Artikeln ausreichend
- Anchor Text beschreibend wählen, nicht generisch („hier klicken") – das hilft Nutzern und Suchmaschinen gleichermassen
rel="nofollow noopener noreferrer" für kommerzielle oder nicht vertrauenswürdige ausgehende Links.