Marketing Glossar

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HTTP-Header

Definition: HTTP-Header sind Schlüssel-Wert-Paare, die als Metadaten in HTTP-Anfragen (Request-Header) und HTTP-Antworten (Response-Header) zwischen Browser und Webserver übertragen werden. Sie steuern Caching-Verhalten, Inhaltstypen, Komprimierung, Sicherheitsrichtlinien, Authentifizierung und Cross-Origin-Regeln. HTTP-Header sind für den Endnutzer unsichtbar, aber technisch entscheidend: falsch konfigurierte Cache-Control-Header führen zu veralteten Seiten, fehlende Sicherheitsheader ermöglichen XSS-Angriffe, und restriktive Content-Security-Policy-Header können Tracking-Skripte blockieren. Browser DevTools (Network-Tab) zeigen alle Request- und Response-Header für jede HTTP-Anfrage.

Erläuterung

HTTP-Header begleiten jeden einzelnen Request – beim Laden einer Webseite werden für HTML, CSS, JavaScript, Bilder und APIs separate HTTP-Anfragen mit eigenen Headern gestellt. Für Marketing-Teams sind zwei Bereiche direkt relevant: (1) Cache-Control-Header bestimmen ob Nutzer aktuelle oder veraltete Versionen von Landingpages und Tracking-Skripten sehen; (2) Content-Security-Policy kann externe Tracking-Skripte (GTM, Meta Pixel, GA4) erlauben oder blockieren.

Request-Header

Response-Header für Caching

Sicherheitsrelevante Response-Header

CORS und Tracking-Relevanz

Praxistipp: Scannen Sie Ihre Website auf securityheaders.com und implementieren Sie mindestens: (1) Strict-Transport-Security für HTTPS-Erzwingung; (2) X-Frame-Options: SAMEORIGIN gegen Clickjacking; (3) Content-Security-Policy – aber Achtung: eine zu restriktive CSP blockiert GTM, Analytics und alle Drittanbieter-Tracking-Skripte. Bauen Sie die CSP schrittweise auf: Starten Sie mit CSP im Report-Only-Modus («Content-Security-Policy-Report-Only»), der Verletzungen nur loggt ohne zu blockieren, und erweitern Sie die Allowlist bis keine Tracking-Skripte mehr reportet werden. Erst dann in den Enforcement-Modus wechseln.