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SVG

Definition: SVG (Scalable Vector Graphics) ist ein auf XML basierendes W3C-Format zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Im Gegensatz zu Pixel-Formaten (JPEG, PNG, WebP) verlieren SVG-Grafiken bei beliebiger Vergrößerung keinerlei Qualität – auf Retina-Displays (2×/3× DPR) immer scharf, ohne größere Dateien. SVG-Dateien sind textbasiert und können direkt als Inline-Code in HTML eingebettet werden, was CSS-Styling, JavaScript-Manipulation, CSS-Animationen und Interaktivität ermöglicht. SVG profitiert stark von Gzip/Brotli-Komprimierung (textbasiertes Format). Ideal für Logos, Icons, Illustrationen, Data Visualizations und animierte Marketing-Grafiken. Als externe Datei via <img src="logo.svg"> eingebunden verliert SVG die JavaScript/CSS-Manipulierbarkeit.

Erläuterung

SVG ist das einzige Web-Bildformat das direkt mit CSS gestylt und mit JavaScript manipuliert werden kann – das macht es zum Standard für Icons und Logos. Ein Icon-Font (wie Font Awesome) hat 100–400 KB für Tausende Icons; ein SVG-Sprite nur die tatsächlich verwendeten Icons. Für Logos: Ein PNG-Logo für Retina benötigt 2× Auflösung = 4× Dateigröße; ein optimiertes SVG ist oft 3–10 KB und immer scharf.

SVG-Einbindungsformen

SVG-Optimierung

Zugänglichkeit und SEO

Praxistipp: Ersetzen Sie alle Icon-Fonts (Font Awesome, Material Icons) durch ein SVG-Sprite-System: Nur die tatsächlich verwendeten Icons werden geladen statt einer vollständigen Icon-Font-Datei. Optimieren Sie alle SVGs mit SVGO bevor sie ins Deployment gehen – das ist ein einmaliger Build-Schritt der 30–70 % Dateigröße einspart. Für alle Logos: SVG statt PNG verwenden, da SVG auf Retina-Displays und in Browser-Tabs immer scharf ist und oft kleiner als ein optimiertes PNG-2x. Testen Sie das Logo via Lighthouse «Images-Auditierung» – SVG-Logos erscheinen dort nicht als Optimierungskandidat (kein Format-Hinweis), was korrekt ist.