Marketing Glossar

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Uptime Monitoring

Definition: Uptime Monitoring bezeichnet die automatisierte, kontinuierliche Überprüfung der Verfügbarkeit (Uptime) einer Website, API oder eines Webdienstes von externen Monitoring-Servern aus. Das System sendet regelmäßig HTTP-Anfragen an die überwachten URLs und löst bei Nicht-Erreichbarkeit (Statuscode ≠ 200, Timeout oder Inhaltsprüfung fehlgeschlagen) sofortige Benachrichtigungen aus. Uptime wird als Prozentwert der Gesamtzeit gemessen: 99,9 % («drei Neunen») = maximal 8,7 Stunden Ausfall/Jahr; 99,99 % («vier Neunen») = maximal 52 Minuten/Jahr. Führende Tools: UptimeRobot (kostenloser Plan für 50 Monitore), Pingdom, Better Uptime, StatusCake, Freshping. Für Marketing-Teams ist Uptime Monitoring direkt relevant: jede Minute Ausfall während aktiver Kampagnen bedeutet verschwendetes Werbebudget und verlorene Conversions.

Erläuterung

Uptime Monitoring ist die einfachste und wichtigste Form des Web-Monitorings: bevor Performance-Monitoring, Error Tracking oder Real User Monitoring sinnvoll sind, muss die Basis stimmen – ist die Site überhaupt erreichbar? UptimeRobot bietet mit seinem kostenlosen Plan (50 Monitore, 5-Minuten-Intervall) eine solide Basis für die meisten Websites ohne Kosten.

Monitoring-Methoden

Tools im Überblick

Multi-Location-Monitoring

Marketing-Alert-Konfiguration

Praxistipp: Richten Sie sofort UptimeRobot (kostenloser Plan) ein und monitoren Sie mindestens: Startseite, Checkout-Seite und zwei aktuelle Kampagnen-Landingpages. Stellen Sie Alert-Kanal auf Slack (Marketing-Team-Channel) ein – E-Mail-Alerts werden bei Nacht übersehen. Aktivieren Sie Keyword-Check für die Checkout-Seite: prüfen Sie ob «In den Warenkorb» oder ein eindeutiger Checkout-Text vorhanden ist – das erkennt auch Maintenance-Pages oder Fehlerseiten die HTTP 200 zurückgeben. Vor dem Start großer Kampagnen: Alert-Schwelle auf 1-Minuten-Intervall erhöhen und Benachrichtigungen an Marketing- UND Tech-Team gleichzeitig senden.