Website-Sicherheit
Definition
Website-Sicherheit umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz einer Website vor unbefugtem Zugriff, Datenverlust, Manipulation und anderen Bedrohungen. Sie schliesst Aspekte wie HTTPS, Zugangskontrolle, Software-Updates, Firewall und Monitoring ein. Eine kompromittierte Website schadet nicht nur dem Unternehmen, sondern kann auch zu Google-Blacklisting und massivem Ranking-Verlust führen.
Erläuterung
Die häufigsten Angriffsvektoren auf Websites sind: Schwachstellen in veralteten CMS-Versionen und Plugins, schwache Passwörter, SQL-Injection, Cross-Site-Scripting (XSS), Brute-Force-Angriffe auf Anmeldeformulare und DDoS-Attacken. Sicherheits-Header wie Content Security Policy (CSP), X-Frame-Options, X-Content-Type-Options und Referrer-Policy schützen vor Browser-seitigen Angriffen. Regelmäßige Sicherheits-Scans mit Tools wie Sucuri SiteCheck, Qualys SSL Labs oder OWASP ZAP helfen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen. Google kennzeichnet mit Malware infizierte Websites in den Suchergebnissen mit Warnmeldungen, was den organischen Traffic drastisch einbrechen lässt. Ein Sicherheitsvorfall kann nach DSGVO eine meldepflichtige Datenpanne sein, die innerhalb von 72 Stunden an die zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet werden muss.